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quer

Info, Zeitgeschehen • 01.10.2026 • 20:15 - 21:00 heute
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Originaltitel
quer
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
· Steigende Heizpreise: Wie kommen wir durch den Winter? Viele haben noch im Sommer gehofft, dass die Krise im Nahen Osten abflaut und die Preise für Heizöl und Gas wieder sinken werden. Doch dann kam alles anders: Nicht nur in der Straße von Hormus, auch im Roten Meer wird die Durchfahrt für Tanker immer heikler. Die Preise sind weiter hoch. Wer auf Öl angewiesen ist, muss seinen leeren Tank nun vor dem Winter teuer auffüllen. Und auch beim Gas sind Preiserhöhungen angekündigt. Welche Strategien verfolgen die Menschen in Bayern, um irgendwie mit intakter Kasse durch den Winter zu kommen? Bleibt am Ende nur noch der Wollpulli? · Nach Söders Olympia-Sieg: Die CSU und die Kanzlerfrage Den Wettbewerb um die Bewerbung für die olympischen Sommerspiele hat München gewonnen - und nicht Nordrhein-Westfalen. Viele Kommentatoren wollten darin gar einen kleinen Sieg des bayerischen Ministerpräsidenten Söder gegen seinen nordrhein-westfälischen Kontrahenten Hendrik Wüst erkennen. Aber will Markus Söder überhaupt noch nach Berlin? Und wollen die Bayern einen Kanzler Söder? quer auf Spurensuche an der CSU-Basis. · Steckerlfisch-Krise? Was kommt nach der Makrele? Auf dem Oktoberfest wie im Biergarten: Vielerorts ist die Makrele der beliebteste Steckerlfisch. Auch weil sie im Vergleich zu Forelle und Saibling oft günstiger ist. Dabei ist die Makrele gar kein heimischer Fisch, sondern kommt aus dem Nordatlantik. Aber wie lange trägt der Steckerlfisch-Brauch? Laut dem Internationalen Rat für Meeresforschung sinken die Makrelenbestände, die Preise steigen entsprechend. Alternativen zu finden ist nicht einfach, denn in Bayern machen Hitze und Wassermangel die Zucht nicht gerade einfacher. Sind wir bald auf exotische Alternativen auf dem Steckerl angewiesen? · Mehr Bürokratie bitte: Helikopter-Landeplatz bei Wackersdorf Dieses eine Mal ging es schnell und unbürokratisch: In Schwandorf soll ein Hubschrauber-Landeplatz entstehen, wohl auf Wunsche eines privaten Investors. Über 1000 Starts und Landungen pro Jahr sollen geplant sein, um Geschäftskunden etwa nach Regensburg, Innsbruck oder Florenz zu fliegen. Der Planungsausschuss der Stadt Schwandorf hat schon zugestimmt. Allerdings ohne die Nachbargemeinden zu informieren. Nun laufen Anwohner, Naturschützer, und auch der Flugsport-Club Schwandorf Sturm. Die Sorgen: Lärm, Gefährdung der Seeadler, Sicherheitsrisiken. · Landesgartenschau: Sind blühende Landschaften nicht gefragt? Statt Betongrau mehr Grün in der Stadt zur Naherholung – das ist das Ziel, wenn eine Kommune die Landesgartenschau übernimmt. In den letzten zehn Jahren aber haben mehrere Städte den Zuschlag für die Ausrichtung wieder zurückgegeben: Traunstein, Erlangen, Schweinfurt, Tittmoning und Penzberg. Denn wer die vielen Förderungen will, muss zuerst einiges Geld aufbringen. In Zeiten klammer Kassen ist das schwierig. Auch Bürger wenden sich bisweilen gegen die Projekte. Doch könnten Grünflächen in Zeiten der Krise die Menschen nicht wieder zusammenbringen?