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Wir im Saarland - Grenzenlos extra

Info, Regionalmagazin • 03.08.2026 • 18:50 - 19:20
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Originaltitel
Wir im Saarland - Grenzenlos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Regionalmagazin
Wir lüften das Geheimnis einer besonderen Eissorte aus den Vogesen und schauen uns dann an, wie in Verdun eine berühmte Süßigkeit hergestellt wird. Im Elsass begleiten wir Handwerker, die historische Wasserbrunnen warten. Für "Tour de Kultur" geht es in das interaktive Kunstmuseum Mudia in den belgischen Ardennen. Und in "Ferien beim Nachbarn" übernachten wir in einem Gästehaus, in dem früher Kapuzinermönche lebten. Plombières-Eis: eine fast verschwundene Eissorte In Plombières-les-Bains wollen der Eismacher Michel Bilger und drei andere Rentner die historische Spezialität Plombières-Eis in die Zukunft retten. Die Geschichte der Eissorte reicht bis in die Zeit von Napoléon III. zurück. Süße Spezialität: Die Dragées de Verdun Mit dem Namen Verdun verbinden die meisten Menschen die Schrecken des Ersten Weltkriegs: Dabei ist die Stadt an der Maas in Frankreich auch bekannt für eine besondere Süßigkeit mit langer Historie: Die sogenannten Dragées de Verdun, in Zuckersirup gehüllte Mandeln. Produktionsleiterin Nathalie Bour hat uns in die letzte Dragee-Manufaktur der Stadt mitgenommen. Die letzten Brunnenmacher: Altes Handwerk im Elsass Ob auf historischen Marktplätzen in der Stadt oder versteckt in kleinen Dörfern: Alte Wasserbrunnen sind oft ein Hingucker. Im Elsass werden sie nur noch von dem Familienunternehmen Braeuner hergestellt und gewartet – und das seit 175 Jahren. Tour de Kultur: Interaktives Kunstmuseum Mudia In Redu, einem kleinen Ort in den belgischen Ardennen, gibt es seit 2018 das Kunstmuseum "Mudia". Es hat sich auf die Fahne geschrieben, Kunst interaktiv erlebbar zu machen. Einige Kunstwerke dürfen auch angefasst werden. Ferien beim Nachbarn: Le Lavoir des Capucins Anne Charles hat ihre Gästezimmer im kleinen Ort Sainte-Menehould im Département Marne in einem ganz besonderen Setting gebaut: In dem Haus lebten einst Kapuzinermönche. Auch heute noch ist etwa die alte Waschstelle zu erkennen, die Anne mit viel Liebe zum Detail restauriert hat. Bis das Gästehaus bezugsfertig war, mussten Anne und ihr Mann einen steinigen Weg zurücklegen, denn das Haus war komplett verfallen.