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Weltspiegel

Info, Zeitgeschehen • 02.08.2026 • 23:45 - 00:30
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Originaltitel
Weltspiegel
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
* Ukraine: Woher kommt der Streit mit Polen? Eigentlich verbindet Polen und die Ukraine heute mehr, als sie trennt. Besonders seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind die beiden Länder enger zusammengerückt. Nun sorgt ein dunkles Kapitel aus dem Zweiten Weltkrieg für neuerliche Spannungen. Es geht um die sogenannte "Ukrainische Aufständische Armee" (UPA). Für viele Ukrainerinnen und Ukrainer gilt sie als Symbol des Kampfes für die nationale Unabhängigkeit. In Polen wird sie vor allem mit den Massakern an Zehntausenden Polinnen und Polen im westukrainischen Wolhynien verbunden. In Polen und in der Ukraine wird der alte Konflikt jetzt wieder von nationalistischen Kräften befeuert, obwohl sich die Menschen vor Ort um Verständigung und Miteinander bemühen. * Philippinen: Hilfe für die belagerten Inseln Einer der wichtigen Schifffahrtswege der Welt führt durch ein Gebiet, um das erbittert gestritten wird: das Südchinesische Meer, zwischen den Anrainern China, Philippinen und Vietnam. Peking strebt die Kontrolle des gesamten Seegebiets an. Auf herrenlosen Riffen und Sandbänken baut die chinesische Marine Militärbasen. Die chinesische Küstenwache blockiert philippinische Fischer auf dem Weg in ihre angestammten Fanggebiete und blockiert die Versorgung der Menschen dort. Widerstand regt sich vor allem bei denen, die keine Militärmacht haben, bei Fischern und Bauern, die auf den umstrittenen Inseln leben. Ihnen geht es um ihre Lebensgrundlagen, auf die im geopolitischen Streit keine Rücksicht genommen wird. Der Weltspiegel begleitet Helfer, die die Bewohner auf den Inseln unterstützen. * USA: Leben wie auf dem Mars Mitten in der Wüste von Utah steht eine Weltraumstation. Seit mehr als 20 Jahren üben StudentInnen hier das Leben und vor allem das Forschen auf dem Mars. Im engen Wohnbereich mit 8 Metern Durchmesser müssen sie leben, kochen, schlafen und auch forschen. Ihren Wohnbereich verlassen die Astronauten-Studenten nur im Raumanzug. Wenn sie Forschungs-Trips auf dem roten Planeten simulieren, sind sie in einem Mondfahrzeug unterwegs. Die Mars Society betreibt diese Übungsstation. Auf ihr sollen Interessierte ausprobieren, wie das Leben auf dem Mars und der Alltag auf einer Marsstation aussehen könnte. Lange Zeit wurden die Mars-Forscher für ihr Engagement nicht ernst genommen. Seitdem Elon Musk seine Pläne zur Besiedlung des erdähnlichen Planeten ernsthaft angeht, wird das Interesse an der Mars-Basis wieder größer. River Riehle studiert in Florida Weltraum-Technik und lebt für eine Woche auf der Station. Er will unbedingt ins Weltall, als Astronaut. Deshalb ist er hier: "Astronaut zu werden ist ein sehr hochgestecktes Ziel. Es gibt nicht viele erste Schritte das auszuprobieren für die breite Öffentlichkeit. Für uns ist es aufregend, dass das möglich ist und dass wir diese Erfahrungen machen konnten." Eine Woche abgeschlossen von der Umwelt wie auf dem Mars zu leben, das sei eine einzigartige und sehr wertvolle Erfahrung. Der Weltspiegel begleitet das Team in seinem Alltag zwischen Mars, Utah und dem Traum vom Weltall. * China: Kult und Geschäfte mit dem Tod Seit Generationen werden Tote durch ihre Verwandten auf dem Weg ins Jenseits mit guten Gaben beschenkt. Niemand soll arm im Jenseits erscheinen. Bis heute kaufen vor allem Familien auf dem Lande Geschenke für ihre toten Verwandten. Diese werden dann verbrannt und so auf den Weg zu den Verstorbenen geschickt. Auch Chinas Staatschef Xi macht sich Gedanken ums Altern. Er hat verkündet, dass er über 100 Jahre alt werden möchte. Dabei setzt er wahrscheinlich eher auf einen neuen Trend: "Longevity" - eines der großen Modewörter der Gesundheitsbranche. Dahinter steckt die Idee, nicht einfach nur älter zu werden, sondern dabei möglichst lange gesund zu bleiben. Dafür gibt es inzwischen einen riesigen Markt - von Nahrungsergänzungsmitteln über Gentests bis hin zu Hightech-Behandlungen. In China wächst dieses Geschäft gerade rasant, denn kaum ein Land altert so schnel