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Vertrieben 1938 - Erinnerungen an das Volksopernensemble
Kultur, Kunst + Kultur • 06.04.2025 • 10:15 - 10:45 heute
Eingang zur Volksoper zur Zeit der Nationalsozialisten.
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Der Regisseur Kurt Hesky bei den Proben zur Operette 'Gruß und Kuss aus der Wachau'.
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Das politische Geschehen im März 1938 dringt in den Probenalltag der Volksoper.
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Mit dem Anschluss 1938 wird das Regieteam an der Volksoper ausgewechselt.
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Originaltitel
Vertrieben 1938 - Erinnerungen an das Volksopernensemble
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2023
Kultur, Kunst + Kultur
Mit "Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938" gedenkt die Wiener Volksoper all jenen Mitgliedern des Hauses, die von den Nazis verjagt, verfolgt oder ermordet wurden. Denn in den ersten Monaten des Jahres 1938 dringt das aktuelle politische Geschehen in die Volksoper ein, und zwar während der Proben zur Operette "Gruß und Kuss aus der Wachau". Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 bringt für die Volksoper und deren Mitglieder gravierende Veränderungen mit sich: Entlassungen auf allen Ebenen des Hauses folgen. Die Produktion, die ab Mitte April wieder auf dem Spielplan der Wiener Volksoper steht, ist ein Blick in den Spiegel der Vergangenheit und stellt sich der Frage, was Intoleranz und Faschismus mit den an der Volksoper tätigen Menschen gemacht hat. Anlässlich der Uraufführung von "Lass uns die Welt vergessen" widmet sich auch die produktionsbegleitende Dokumentation dieser dunklen Periode und taucht in die Geschichte der Volksoper ein.