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Nach dem Urteil

Spielfilm, Drama • 04.03.2026 • 22:10 - 23:40
Bei einem Wutausbruch verliert Antoine (Denis Ménochet) die Kontrolle und überschreitet jegliche Grenzen.
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Julien (Thomas Gioria) weigert sich, die Fragen seines Vaters (Denis Ménochet) zu beantworten.
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Vor Gericht streiten sich Antoine (Denis Ménochet, re.) und Miriam (Léa Drucker, li.) um das Sorgerecht für ihren Sohn Julien.
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Als Miriam (Léa Drucker) bei einer Feier ihren Sohn aus den Augen verliert, gerät sie in Panik.
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Originaltitel
Jusqu'à la garde
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2017
Altersfreigabe
12+
Kinostart
Do., 23. August 2018
Spielfilm, Drama
Nach einer konfliktreichen Trennung stehen Miriam und Antoine vor Gericht. Es geht um das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn Julien. Miriam beantragt den vollständigen Kontaktabbruch: Sie behauptet, sich um die Sicherheit ihres Kindes zu fürchten. Antoine hingegen weist alle Vorwürfe zurück und präsentiert sich als fürsorglicher Vater, der lediglich um sein Recht auf Nähe kämpft. Schließlich ergeht das Urteil: Das Gericht spricht Antoine regelmäßige Besuchszeiten zu. Julien gerät zwischen die Fronten. Bei den Wochenendbesuchen wird er zunehmend zum stillen Beobachter und unfreiwilligen Vermittler zwischen den Eltern. Antoine nutzt jede Begegnung, um Informationen über Miriams neues Leben zu erlangen, während Miriam versucht, Normalität für ihre Kinder aufrechtzuerhalten. Die Spannung wächst, je deutlicher wird, dass Antoines Kontrolle weit über juristische Fragen hinausgeht. Der Film folgt nüchtern und konsequent den unterschiedlichen Blickwinkeln und legt Schicht für Schicht die Dynamik einer zerstörerischen Beziehung offen. Regisseur Xavier Legrand setzt auf präzise Beobachtung, zurückhaltende Mittel und intensive Darstellerleistungen, um eine Atmosphäre stetiger Bedrohung zu erzeugen. "Nach dem Urteil" ist ein konzentriertes, realistisches Drama, das lange nachwirkt.

Der Trailer zu "Nach dem Urteil"