Drei Millionen Tiere täglich für französische Teller getötet Brigitte Gothière veröffentlicht "Nourrir ou trahir - comment l'élevage intensif saigne la France" ("Ernähren oder verraten. Wie die Massentierhaltung Frankreich ausbluten lässt", Payot). Seit sie 2008 gemeinsam mit ihrem Ehemann Sébastien Arsac den Verein L214 gegründet hat, sensibilisiert sie die breite Öffentlichkeit für Tierrechte: mit schockierenden Videos aus Schlachthöfen und eindringlichen Zahlen zur Massentierhaltung. Jeden Tag werden in französischen Schlachthöfen drei Millionen Nutztiere getötet. Der Fleischkonsum im Land liegt bei 83 Kilogramm pro Kopf und Jahr - doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Künstliche Intelligenz und Literatur: Sakrileg oder Chance? Diese Woche startet der Verlag Éditions de l'Observatoire das Label "Sanctuaire" ("Schutzraum"). Es garantiert, dass die dort veröffentlichten Bücher ohne KI entstanden sind. Die Frage nach der Rolle der KI in der Literatur ist durch den Ausschluss von Thélyson Oréliens "C'était ça ou mourir" ("Entweder das - oder der Tod") von der Liste für den Prix Goncourt in die öffentliche Debatte gerückt. Das Buch stand im Verdacht, mithilfe von KI verfasst worden zu sein. Der Fall wirft zahlreiche ethische, philosophische, künstlerische und historische Fragen auf. Hat KI einen Platz im literarischen Schaffensprozess? Nach den Senatswahlen an diesem Wochenende, bei denen die Hälfte der Sitze in der Oberkammer des Parlaments neu besetzt wurde, blickt Xavier Mauduit auf die Geschichte des Senats zurück. Anlässlich der "Fat Bear Week" befasst sich Théophile Cossa mit einem Online-Wettbewerb, bei dem der fetteste Braunbär gekürt wird.